Die größten Fehler im Webdesign – und warum sie Unternehmen Kunden kosten
Viele Webseiten scheitern nicht wegen fehlender Inhalte oder fehlender Angebote, sondern wegen grundlegenden Webdesign-Fehlern. Dinge, die man sofort sieht, die aber oft ignoriert werden. Das Ergebnis: Besucher springen ab, Anfragen bleiben aus, das Unternehmen wirkt unprofessionell.
Hier sind die typischen Fehler – und warum sie teuer werden.
1. Zu viel Text, zu wenig Struktur
Die meisten Webseiten wollen alles gleichzeitig sagen.
Das erschlägt Besucher und führt dazu, dass keiner versteht, worum es eigentlich geht.
Eine gute Website:
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zeigt klare Überschriften
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baut Inhalte logisch auf
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setzt gezielt kurze Absätze
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führt den Nutzer Schritt für Schritt
Wer zu viel auf einmal zeigt, verliert die Aufmerksamkeit sofort.
2. Fehlende mobile Optimierung
Es ist 2025 – und trotzdem sind viele Seiten am Handy kaum bedienbar.
Zu kleine Buttons, verschobene Texte, unlesbare Abschnitte.
Da braucht man sich nicht wundern, wenn Besucher abspringen.
Mobile first ist Standard, kein Extra.
3. Langsame Ladezeiten
Niemand wartet heute mehr auf eine Website.
Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet messbar Besucher und Umsatz.
Typische Gründe:
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zu große Bilder
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schlechte Hosting-Qualität
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unnötige Plugins
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schlecht programmierte Themes
Eine Website, die technisch blockiert, ist nutzlos.
4. Keine klare Handlungsaufforderung
Viele Unternehmen vergessen die simpelste Frage:
Was soll der Besucher tun?
Ohne klare Call-to-Actions passiert genau das: nichts.
Beispiele für klare Handlungen:
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„Anfrage senden“
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„Kostenlose Beratung vereinbaren“
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„Jetzt Angebot erhalten“
Webseiten ohne klare Richtung verlieren potenzielle Kunden.
5. Unklarer Nutzen für den Kunden
Das ist der häufigste Fehler:
Webseiten reden über das Unternehmen – nicht über den Kunden.
Besucher wollen wissen:
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Was bringt mir das?
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Warum sollte ich hier kaufen/anfragen?
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Was ist der Vorteil?
Wer das nicht beantwortet, verliert.
6. Inkonsistentes Design
Farben, Schriftarten und Abstände, die nicht zusammenpassen, sind ein Zeichen für mangelnde Professionalität.
Design muss einheitlich sein – sonst wirkt die Seite wie zusammengewürfelt.
7. Keine Suchmaschinenoptimierung
Schön allein reicht nicht.
Wenn die Seite nicht gefunden wird, kann sie nicht verkaufen.
SEO-Grundlagen wie:
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Titel
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Meta-Beschreibungen
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Überschriftenstruktur
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interne Verlinkungen
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schnelle Performance
sind absolute Pflicht.
Fazit: Webdesign entscheidet über Erfolg oder Misserfolg
Die meisten Fehler sind vermeidbar.
Oft reicht ein klarer Blick auf Struktur, Technik und Benutzerführung – und schon wirkt eine Website moderner, professioneller und vertrauenswürdiger.
Webdesign ist kein Nice-to-have.
Es ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg jedes Unternehmens im Internet.

